Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Hebräer 10,24:
„Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.“
Dieses Bibelwort sei kein Appell, erklärte Bezirksevangelist Filler, wohl aber ein Hinweis darauf, wie wir miteinander umgehen können. Wir brauchen einander – auch und gerade dann, wenn im fortgeschrittenen Alter die eigenen Möglichkeiten etwas eingeschränkt sind. Nicht jeder kann alles tun, und jeder braucht hin und wieder Stärkung.
Auch Jesus wusste um die Bedeutung von Ruhe und Erholung. Nach einer anstrengenden Zeit sagte er zu seinen Jüngern: „Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig!“ (vgl. Markus 6,31). Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung gewinnen deshalb gerade im Alter eine besondere Bedeutung – ganz im Sinne des Mottos: „Gut, dass wir einander haben!“
Wenn die körperlichen Kräfte nicht mehr jede Mühsal zulassen, können wir dennoch füreinander da sein: zuhören, Anteil nehmen, ermutigen und einfach da sein.
Bezirksevangelist Christmann ging in seinem Predigtbeitrag besonders auf den Wert der Gemeinschaft ein. Sie könne das Leben leichter machen und im Glauben Sicherheit geben. Aus Dankbarkeit können aus den „Machern“ zunehmend „Begleiter“ werden – Menschen, die andere auf ihrem Weg unterstützen und ihnen zur Seite stehen.
Nach den liturgischen Handlungen verabschiedete Bezirksevangelist Christmann den Diakon i.R. Manfred Schirmer aus seiner Aufgabe als Seniorenbeauftragter für die Gemeinde Barsinghausen und dankte ihm für seinen langjährigen Dienst.
Mit Gebet und Segenszuspruch beendete Bezirksältester Filler den Gottesdienst.
Vor und nach dem Gottesdienst wurden zudem Fürbittgebete gesprochen, in denen insbesondere die Sorgen und Nöte unserer Zeit zur Sprache kamen.
Ein schöner Abschluss dieses besonderen Nachmittags war das anschließende Beisammensein bei einem kleinen Imbiss. In gemütlicher Runde gab es manche Wiedersehensfreude sowie reichlich Gelegenheit zu Begegnung und guten Gesprächen.
Neuapostolische Kirche