Die 12-jährige Nela schildert ihre Eindrücke:
„Miteinander“ war das Motto des diesjährigen Kindertages – und damit begann es auch gleich, nachdem man sein Namensschild geschrieben hatte. Jedes Kind konnte ein Männchen ausschneiden, doch aus einem wurden zwei, die sich aneinander an den Händen festhalten und die später mit den Blumen den Altar schmückten. Bezirksevangelist Thomas Sperling leitete den Gottesdienst und zeigte uns gleich ein Beispiel, wie einfach es ist, jemandem zu helfen: Eins der Männchen hing nur noch auf „halbacht“ - der Bezirksevangelist klebte es wieder mit der anderen Hand fest.
Unser Bibelwort war: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an“ (1. Samuel 16, 7).
In einem Schauspiel konnten wir in „heutiger Sprache“ die Bedeutung dieses Bibelwortes erleben. Es spielte erst in der Schule, unserem „angeblichen Lieblingsort“, wo Kinder die anderen nach ihrem Äußeren beurteilten, wie „Ey, der hat fettige Haare“ oder „Die ist 'ne Zicke, sehe ich an den Augen“ und andere Sachen. Im zweiten Teil wollte jedes Instrument des Orchesters das Beste sein, wie zum Beispiel die Geige: „Ich kann die schönsten und schwierigsten Melodien spielen“ oder der Kontrabass: „Ich bin das Instrument mit den längsten Saiten und das größte noch dazu“. Und als sie dann eigentlich alle zusammen spielen wollten, achtete jeder nur auf sich, und es klang schrecklich! Alle spielten wild durcheinander. Als dann auch noch eine verbeulte Trompete kam, wollten die anderen Instrumente nicht mit ihr spielen und verspotteten sie sogar. Doch als sie die Trompete dann alleine wunderschön spielen hörten, wurde ihnen klar, dass sie einen Fehler gemacht hatten und sie entschuldigten sich und spielten herrlich zusammen.
Etwas Besonderes waren auch die Grüße unseres Apostels per Video aus der Schweiz sowie das mit Gestik gesprochene „VaterUnser“.
Nach dem Gottesdienst ließen wir uns frische Pizza aus dem Pizzawagen schmecken. Es gab auch ein tolles Büfett mit Obst, Laugengebäck, Muffins und noch vielem mehr. Auch eine Süßigkeiten-Bar sorgte für beste Laune, sowie später ein Eiswagen!
Schon von Weitem lockte die Hüpfburg, die wie ein Schiff aussah. Wir konnten Tischkicker oder Tennis, Fußball oder Minecraft spielen. Auf neun Stationen konnten wir uns betätigen. Um sie alle im Blick zu behalten, gab es eine Stempelkarte. Für jede absolvierte Station bekam man einen Stempel. Wir konnten in der Nähstube Herzen nähen, Herzchen aus kleinen Sandkästen sieben oder auch nach anderen kleinen Schätzen suchen, lustige Fotos mit Hüten und anderen Verkleidungen machen, Postkarten schreiben, uns schminken lassen oder einen Erste-Hilfe-Kurs mit Quiz, stabiler Seitenlage, Druckverband und Herzmassage machen. Und man konnte in Holz ein Motiv brennen wie eine Blume, oder aus alten Tischdecken genähte Stofftaschen gestalten, auf dem unser Motto stand, oder an einem Rangierspiel mit Lok und Zügen teilnehmen.
Bei allem hatten wir viel Spaß, und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Neuapostolische Kirche