Konfirmandenfreizeit: "Mit Gott leben, jeden Tag"

"Mit Gott leben, jeden Tag" so lautete das diesjährige Motto der Konfirmandenfreizeit des Jahrganges 2010/2011 des Bezirkes Hannover-Nord, die in der Zeit vom 13. bis 15. August 2010 - wie fast in jedem Jahr - wieder in Abbensen bei Mellendorf stattfand.

Bei schönstem Wetter und guter Laune waren die 14 Konfirmanden/-innen mit 4 Betreuern und 3 Konfirmandenunterstützern nach dort gekommen.

Nachdem am Freitag um 17 Uhr alle Teilnehmer eingetroffen waren, ausgepackt und sich im Gelände orientiert und das Abendbrot eingenommen hatten, kamen alle zusammen, um etwas über den Ablauf des Wochenendes zu erfahren. Da die Konfirmanden getrennt nach Jungen und Mädchen in zwei Hütten wohnten, sollten sie zunächst selber „Hüttenregeln“ erstellen. Nachdem das geschafft war, wurden Lieder für den Gottesdienst am Sonntag eingeübt.

Bei Einbruch der Dunkelheit ging es in die obligatorische „Nachtwanderung“. Nach einem gemeinsamen Abschluss wurden alle in den Abend entlassen.

Am Morgen stand dann „wecken“ auf dem Programm. Eine Trompete lud alle ein, sich am Frühsport und beim Frühschwimmen für den Tag fit zu machen. Nach dem Frühstück ging es in die erste Arbeitsphase.

Einen Schwerpunkt bildete das Thema „Die Bibel“. Dazu wurden verschiedene Bibelübersetzungen herangezogen und festgestellt, dass ein Bibelwort sehr unterschiedlich übersetzt werden kann und es hilfreich ist, die Bibeleinteilung herstellen zu können. Jeder Konfirmand suchte sich ein Bibelwort aus, welches ihn besonders ansprach. Den Abschluss dieser Arbeitsrunde bildete eine Bibel-Rallye im Außengelände.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Gestaltung des Open-Air-Gottesdienstes am Sonntag. Dazu sollten sich die Konfirmanden Gedanken machen, wie sie einen Gottesdienst erleben möchten und wozu sie beitragen können. Von Wünschen wie „bequem sitzen“ bis „höchstens 10 Minuten Predigt“, „nicht so traurige Musik“, „alltagstaugliche Predigt“ war alles mit dabei. Dann wurden die Elemente für den Gottesdienst erarbeitet.

Nach Fußball- und Basketballspielen, Schwimmen und Faulenzen wurde dann am Abend ein Lagerfeuer entzündet, es wurde gegrillt und es wurden Stockbrot und Marshmallows gebacken.

Den Abschluss des Tages bildete eine feierliche Abendandacht am Lagerfeuer im Feuer- und Kerzenschein mit einem Fürbittengebet.

Am Sonntag fand dann der Open-Air-Gottesdienst statt, den der Konfirmandenlehrer Evangelist Ralf Wolter hielt.

Die Konfirmanden übernahmen größtenteils selber die Gestaltung des Gottesdienstes, wie für den Altarschmuck zu sorgen, den Gottesdienstteilnehmern den Weg zu weisen, im Gottesdienst die Lieder anzusagen und eine Konfirmandin begleitete das Klavier bei einigen Liedern mit der Klarinette.

Das Bibelwort aus Lukas 9 ab Vers 23 wurde nach der Verlesung aus der Lutherbibel von 1984 von 3 Konfirmanden aus verschiedenen anderen Bibelübersetzungen noch einmal verlesen. Nach der 10-Minuten-Predigt mit dem Inhalt: Mit Gott leben jeden Tag, mit ihm durch dick und dünn gehen, Gott ist immer bei uns, auch wenn wir meinen, er ist nicht da, steckt er doch schon im Detail... „predigten“ Zwei Konfirmanden in Form eines Rollenspieles: Ein Gespräch zwischen Gott und dem Teufel, wobei herauskam, dass Gott letztendlich doch immer stärker ist als der Teufel.

Das Abendmahl wurde wie im Vorjahr mit Brot und Traubensaft gefeiert.

Nach Ende des Gottesdienstes waren alle Teilnehmer eingeladen, an der „Gottesdienstnachbereitung bei Kaffee und Kuchen“ teilzunehmen. Es wurde nachgefragt, ob der Sinn verstanden wurde und ob die Wünsche der Konfirmanden realisierbar gemacht werden konnten. Fazit: Fast alles konnte umgesetzt werden!

Nach dem Mittagessen und den Aufräumarbeiten hieß es dann: Auf Wiedersehen!

Und kaum, dass alle im Auto saßen, fing es an, zu regnen.

K.R