Vorträge über die karitative Seite der NAK in Mitt

Die Senioren des Bezirks Hannonnover-Nord informierten sich über die Aktivitäten von NAK-karitativ. Besonders interessant waren für sie aktuelle Projekte, die von Mitteldeutschland betreut werden.

Am 25. November und 1. Dezember 2008 trafen sich insgesamt ca. 120 Senioren aus dem Bezirk Hannover-Nord in der Kirche in Celle bzw. im großen Seminarraum der Verwaltung in Hannover, um in einem Vortrag mehr über die karitative Arbeit der Neuapostolischen Kirche zu erfahren.

Nach der Begrüßung durch den Seniorenbeauftragten Hirte i.R. Klaus Gärtner gab Bezirksevangelist Jörg Leske eine Einführung in das Hilfswerk der NAK in Deutschland, es wurde 2001 gegründet. Der Impuls dazu erfolgte bereits im Jahr 1999 durch Stammapostel Richard Fehr. Der Vereinssitz ist in Dortmund, dort arbeitet auch der Hirte Klippert als Geschäftsführer.

Zu den Aufgaben des Vereins gehört die Planung, Organisation, Finanzierung, Koordination und Abrechnung humanitärer Hilfsmaßnahmen und Projekte. Eine internationale Vernetzung der karitativen Einrichtungen der NAK ist in Arbeit. Ferner gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen Hilfsorganisationen, so z.B. aus Frankreich (AENAF), den USA (World Relief Fund), Sambia (Henwood Foundation), Südafrika u.a.

In den letzten Jahren gab es auch mehrfach Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte mit der DWHH (Deutsche Welthungerhilfe), Help e.V., HelpAge, Terre des hommes und anderen Organisationen. Die Stärke von NAK-karitativ liegt in der sogenannten Hilfe der 2. Reihe, d.h. den Wiederaufbauarbeiten nach Katastrophen und bei anderen Projekten bei Struktur verbessernden Maßnahmen. Seit dem 2005 trägt NAK karitativ das DZI-Spendensiegel.

Es wurden verschiedene aktuelle Projekte vorgestellt, die die NAK Mitteldeutschland mit NAK-karitativ durchführt, bzw. in der Vergangenheit durchgeführt hat, z.B. im Sudan, auf den Andamanen (Waisenhaus) sowie in Arratukuzhi (Schule) und in Kerala (Indien).

Bezirksevangelist Peter Karrasch aus dem Bezirk Hannover-Nord erläuterte dann im Einzelnen das Projekt der Trinkwasseraufbereitungsanlage in Renk/Sudan, an dem er persönlich mitgewirkt hat. Hier wird Wasser aus dem Nil, der nur ca. 150 m von der Anlage entfernt fließt, in Trinkwasserqualität aufbereitet. Da wir in einem zivilisierten Land leben ist es für uns unvorstellbar, aus einem Gewässer zu trinken das nicht gereinigt ist. Folglich ergeben sich demnach viele Infektionskrankheiten für die Bevölkerung, die auch nicht behandelt werden können, weil es dort keine ausreichende ärztliche und medikamentöse Versorgung gibt.

Anhand einer Dia-Show konnten sich die Teilnehmer dieses Vortrages mit den gegebenen Umständen der dort herrschenden Verhältnisse vertraut machen. Es war ein sehr interessanter Vortrag, wobei auch viele Fragen beantwortet werden konnten.

Am Ende dieses Vortrages bedankte sich Bezirksevangelist Leske bei allen Anwesenden für die bisher geleistete Hilfe, die nicht nur aus finanziellen Spenden, sondern auch aus vielen Gebeten unserer Geschwister bestand.

Auch die Opferfreudigkeit der teilnehmenden Geschwister war groß. Es kamen an beiden Veranstaltungen über 1.100 EUR an Spenden zusammen.Wir wollen auch weiterhin mithelfen, dass den vielen Menschen in den Krisen- und Katastrophengebieten geholfen werden kann.

Bei Kaffee und Kuchen stärkten sich die Teilnehmer und führten noch etliche Gespräche miteinander, bis sie sich dann auf den Heimweg machten.

I.-M. H. Fotos: I. M., K. G.

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