Ein Konzert der besonderen Art

Ein Projektchor aus 44 Sängern der Gemeindechöre Burgwedel, Burgdorf-Ehlershausen und Schwarmstedt und der Schwarzmeer Kosaken-Chor unter der Leitung von Peter Orloff gestalteten gemeinsam einen unvergesslichen Abend.

Am 5. Februar 2010 veranstaltete in Burgwedel ein Projektchor der Neuapostolischen Kirche gemeinsam mit dem weltberühmten Chor der Schwarzmeer Kosaken unter Leitung von Peter Orloff ein Konzert. Den Projektchor bildeten 44 Sänger aus den Gemeinden Burgwedel, Burgdorf-Ehlershausen und Schwarmstedt. Die Aula des Gymnasiums war mit mehr als 360 Gästen gut gefüllt.

Die erste große Überraschung hatte der Burgwedeler Dirigent Karl-Heinz Kühn auch gleich am Anfang des Konzertes: Der Projektchor sang auf Russisch, also in Originalversion, mit dem Orloff-Ensemble "Tebe pojom" - Dir singen wir allmächtiger Gott - (russisches Kirchenlied).

"Dieser Auftritt war eine Hommage an uns alle", so Peter Orloff, und "dieser Chor hat einen Klangkörper, wie er nur von den besten Laienchören erreicht wird". Eine Aussage, die der Projektchor kurze Zeit später mit dem "Gefangenenchor aus Nabucco" - auf Italienisch - unter Beweis stellte. Es wurden unter anderem auch Kirchenlieder wie "Jauchzet und singet", "Wer unter dem Schirm des Höchsten", "Herr, dir sei Dank" und "Ich bete an die Macht der Liebe" zum Vortrag gebracht.

Zum Abschluss des Konzertabends wurde das bekannte deutsche Volkslied "Guten Abend, gute Nacht" vorgetragen. Die 26-jährige Musikstudentin Melanie Kühn spielte die Melodie solo auf der Bratsche. Im Lichte eines Scheinwerfers, gefühlvoll, dynamisch und perfekt. Mit dem letzten Ton, das Publikum war ergriffen und ganz still, begannen ganz piano die Chöre das Volkslied zu singen und Teile des Publikums sangen mit. Die folgende zweite Strophe wurde gesummt, dabei sprach Peter Orloff das Schlusswort, mit dem Wunsch für alle Menschen und für die Konzertbesucher: "Gott schütze uns alle."

Für die Gemeinde Burgwedel war es eine gute Gelegenheit, sich den Menschen im Ort und in der Region einmal näher vorzustellen und einen kleinen Beitrag zum kulturellen Leben Burgwedels zu leisten.

Bericht: hh / Fotos: im

Fotogalerie